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Virus

Andere Arten von Malware  

Neben der Schadprogramme, die als klassische Malware klassifizierten werden, bestehen weitere Arten, die wir hier beschreiben: Viren, Rootkits, Adware, Cookies, Exploits, Dialer...

Rootkits

Ein Rootkit ist ein Programm, das Prozesse, Dateien oder Windows Registry Einträge versteckt. Diese Art von Malware ist an sich nicht schädlich, wird aber von Schädlings-Programmierern genutzt, um die Präsenz weiterer Schadprogramme in einem infizierten System zu verdecken.

Im Jahr 2005 sind die ersten Exemplare von Malware erschienen, die Rootkits (als externe Tools oder Techniken innerhalb ihres Codes) zu ihrer Tarnung eingesetzt haben. Bots, Adware und Spyware haben diese Merkmale zu ihren eigenen hinzugefügt - ein Trend, der sich weiterhin fortsetzt.

Diese Programme sind Teil der neuen Cyber-Kriminalität: Das wichtigste Merkmal eines Rootkits ist es, sich ohne das Wissen des Administrators zu installieren und dem Angreifer die Basis zum Installieren von weiterer Malware zu bieten, mit der sie finanzielle Zwecke verfolgen. Diese im heimlichen auszuführen ist ein wesentlicher Part im Angriffsszenario. Rootkits ermöglichen es anderen Malware-Arten für eine längere Zeitspanne unbemerkt im System zu bleiben, ohne entdeckt zu werden.


Exploits

Unter Exploits versteht man ein Programm oder eine Technik, die eine Fehlfunktion - eine Sicherheitslücke - in einem Kommunikations-Protokoll, einem Betriebssystem oder einem IT-Tool ausnutzt.

Durch diese Schwachstelle können sich Malware-Programmierer einen Zugriff auf betroffene Systeme verschaffen und schädliche Funktionen, wie Denial-of-Service Attacken, Informationsentwendung oder Rechteausweitung, ferngesteuert ausführen


Adware

Adware bezeichnet Software-Programme, die dem Benutzer Werbung für ein Produkt anzeigen, welches der entsprechende Programmierer oder ein Dritter, der ihn beauftragt hat, anbietet. Es gibt verschiedene Arten der Adware-Installation. In manchen Fällen wird dazu kein Einverständnis des Benutzers benötigt oder sie installiert sich sogar, wenn er das Werbeangebot abgelehnt hat.

Die Klassifikation dieser Art von Programmen ist kontrovers, da sie als eine Art Spyware eingestuft werden. Dieser Ansatz hat seine Berechtigung, doch ein großer Unterschied zur Spyware ist, dass Adware keine kriminelle Intention aufweist. Sie blendet lediglich Werbebotschaften ein und die von ihr gesammelten Informationen betreffen keine Zugangsdaten für Bankkonten, sondern die Surfgewohnheiten des Benutzers.


Dialer

Im Allgemeinen versuchen Dialer eine Telefon-Verbindung zu Sondernummern mit erhöhtem Tarif aufzubauen.

Dialer beeinträchtigen nur Computer, die für den Internetzugang ein Modem nutzen. Diese modifizieren die Telefon- und Modem-Konfiguration, indem sie die Nummer ändern, die vom Internet Service Provider bereitgestellt wird.

Diese Art von Malware stirbt allmählig aus, da die Anzahl der Benutzer mit Modem-Verbindung immer weiter sinkt.

Cookies

Cookies sind kleine Textdateien, die vom Internet Explorer auf dem Computer abgespeichert werden, wenn der User Webseiten besucht. Diese Informationen werden aus vielfältigen Gründen gespeichert: Um Webseiten zu personalisieren, um demographische Informationen nach Besuchern und Seiten zu sammeln, um Statistiken zu den angezeigten Bannern zu erstellen, etc.

So merkt sich ein Cookie beispielsweise den Benutzernamen und das Passwort einer Webseite, wenn ein User diese häufig besucht.

Obwohl Cookies an sich kein Risiko darstellen, kann andere Software diese schädlich nutzen, um die Privatsphäre der Benutzer zu beeinträchtigen, denn mit Hilfe von Cookies können - ohne das Wissen der User - Benutzer-Profile mit vielfätigen Informationen erstellt und an Dritte versendet werden.

Wie kann man sich am Besten schützen?

Um sich zuverlässig gegen diese Arten von Internet-Bedrohungen zu schützen, sollten Sie folgende Tipps befolgen:

  • Laden Sie keine Inhalte von dubiosen oder unbekannten Webseiten herunter.
  • Gehen Sie umsichtig mit Downloads über P2P Netzwerke um.
  • Halten Sie Ihre Antivirenlösung immer auf dem aktuellsten Stand. Mit den Lösungen von Panda Security schützen Sie zuverlässig gegen diese sowie alle anderen Internet-Gefahren.
  • Überprüfen Sie mit einem kostenfreien Scan auf Ihrem Computer, ob er frei von Malware ist.