"Collective Intelligence" nennt Panda Security die Online-Datenbank, die Ihren Rechner vor Schädlingen schützen soll. Das 2007 eingeführte Sicherheitskonzept der gemeinsamen Intelligenz verlagert die Signaturen-Datenbank, mit deren Hilfe Schädlinge identifiziert werden können, ins Internet - oder etwas zeitgemäßer ausgedrückt "in die Cloud". Mit dieser Technologie will der spanische Hersteller eine Antwort auf die immer rasanter wachsende Zahl neuer Schädlinge gefunden haben. Die Idee klingt gut: Anstatt jede Dateioperation mit einer gigantischen lokalen Datenbank abzugleichen, die sich zudem nur mit unzureichender Geschwindigkeit aktualisieren lässt, soll der Scanner einfach einen winzigen digitalen Fingerabdruck der Datei mit Hilfe der Online-Datenbank überprüfen. Stimmen Prüfsumme von lokaler Datei und Online-Datenbank überein, schlägt der Virenwächter sofort Alarm. Als Bonus fungieren alle Panda-Nutzer als Informationsdienst, da die ermittelten Prüfsummen und im Zweifelsfall auch ganze Dateien an die "Collective Intelligence" gesendet werden. So sollen Analysten und automatische Signaturen-Erstellungsroutinen auf neue Bedrohungen besonders schnell reagieren können. Selbstredend versichert Panda Security, ausnahmslos nicht personenbezogene Daten zu versenden.
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